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Overgrips für Padel
Der Overgrip ist das dünne Band, das über den Originalgriff des Padel-Schlägers gewickelt wird. Es ist das Zubehör, das am häufigsten ersetzt wird und vermutlich das beste Verhältnis zwischen geringem Preis und deutlicher Veränderung des Spielgefühls bietet.
Diese Kollektion versammelt die Overgrips aus dem Sortiment in verschiedenen Stärken, Texturen und Ausführungen.
Was ein Overgrip bewirkt
- Verbessert den Griff. Er saugt Feuchtigkeit von der Hand auf und verhindert, dass der Schläger beim Schmetterball wegrutscht, was besonders deutlich spürbar ist.
- Schützt den Originalgriff. Der Verschleiß trifft die Bandage, nicht den werkseitigen Griff.
- Verändert die Griffdicke. Es ist die günstigste Möglichkeit, einen zu schmalen Griff zu korrigieren, ohne den Padel-Schläger zu wechseln.
Wie du den richtigen Overgrip wählst
Absorbierend oder haftend
Das ist die erste Entscheidung und hängt davon ab, wie stark du schwitzt. Absorbierende Overgrips fühlen sich leicht schwammig an und leiten die Feuchtigkeit ab; haftende Modelle kleben stärker an der Hand und vermitteln ein direkteres Griffgefühl, sättigen aber schneller bei starkem Schwitzen. Bei warmen Bedingungen ist ein absorbierender Overgrip oft vorteilhaft.
Dicke
Ein dünner Overgrip bewahrt das ursprüngliche Griffgefühl und überträgt Vibrationen besser; ein dickerer dämpft stärker und vergrößert den Umfang des Griffs. Wenn du merkst, dass du sehr fest zupacken musst, weil der Griff zu klein ist, kann ein dickerer Overgrip das Problem lösen.
Textur
Glatt, perforiert oder mit Relief. Das ist die persönlichste Wahl: Perforierte Modelle leiten Feuchtigkeit besser ab, strukturierte Overgrips bieten mehr Halt für die Finger.
Marken und Farben
Im Filter der Kategorie Zubehör findest du Hersteller wie Adidas, Babolat, Bullpadel, Head, Nox und Wilson; viele Overgrips gibt es in verschiedenen Farben und als Mehrfachpacks. Wenn du regelmäßig spielst, lohnt sich der Kauf von Packs eher als die einzelne Einheit, da es sich um einen Verbrauchsartikel handelt, der häufig gewechselt wird.
Das rentabelste Ausrüstungsteil
Für den Preis verändert kaum ein anderes Produkt das Erlebnis auf dem Platz so stark. Ein intakter Overgrip hält die Hand stabil, verbessert die Kontrolle bei Handgelenkschlägen und verhindert das Gefühl, der Schläger würde in der Hand verrutschen. Ein gesättigter Overgrip bewirkt das Gegenteil, oft schleichend, sodass viele Spieler den Unterschied erst bemerken, wenn sie einen neuen anbringen.
Deshalb ist er wichtig: Er ist der Kontaktpunkt zwischen deiner Hand und dem Material und das einzige Ausrüstungsteil, das sich innerhalb von Wochen statt Saisons abnutzt.
Haftung und Absorption: wie sie sich verhalten
Die beiden Hauptgruppen am Markt bedienen unterschiedliche Vorlieben und Einsatzbedingungen.
- Absorbierende. Leicht schwammiges Gefühl, nehmen Handfeuchtigkeit auf und verteilen sie über das Material. Ideal für starke Schwitzer und für den Einsatz bei warmen Bedingungen.
- Haftende. Klebrigeres Gefühl, sorgen sofort für ein sicheres Griffgefühl und funktionieren sehr gut bei trockenen Verhältnissen oder in der Halle; bei starkem Schwitzen sättigen sie jedoch schneller.
Es gibt eine dritte Option, gemischte Modelle, die einen Mittelweg suchen. Keine der Gruppen ist objektiv überlegen: Die Wahl hängt von deiner Hand, den Bedingungen und davon ab, wie oft du bereit bist, den Overgrip zu wechseln.
Perforiert, glatt und mit Relief
Die Oberfläche des Overgrips entscheidet viel über das Verhalten. Perforierte Modelle haben kleine Löcher, die Schweiß ableiten und verhindern, dass Feuchtigkeit in Kontakt mit der Handfläche verbleibt. Glatte Overgrips bieten ein gleichmäßiges Gefühl und verändern das ursprüngliche Griffgefühl am wenigsten. Modelle mit Relief oder Mikrostruktur geben den Fingern zusätzliche Ankerpunkte, was sich beim Handgelenkspiel und bei Effettschlägen bezahlt macht.
Das ist die persönlichste Entscheidung und zugleich die günstigste, um verschiedene Optionen auszuprobieren: Ein Pack ermöglicht es, mehrere Ausführungen zu vergleichen, ohne sich festzulegen.
Dicke und Griffgröße
Ein dünner Overgrip bewahrt das Griffgefühl und überträgt Schlaginformationen besser; ein dickerer dämpft und vergrößert den Griffumfang. Diese Verdickung ist kein Nebeneffekt, sondern die kostengünstigste Methode, einen zu kleinen Griff zu korrigieren.
Als praktische Faustregel gilt: Beim Schließen der Hand sollte etwa eine Fingerbreite zwischen den Fingerspitzen und der Basis des Daumens verbleiben. Bleibt kein Raum, ist der Griff zu groß; bleibt zu viel, ist er zu klein und du wirst am Ende zu fest zupacken.
Overgrip, Griff und Beschwerden im Arm
Zwischen Overgrip und belastungsbedingten Beschwerden besteht ein Zusammenhang. Wenn der Overgrip rutscht, greift die Hand fester, um den Schläger nicht zu verlieren; diese zusätzliche Spannung überträgt sich auf Unterarm und Ellenbogen. Das ist ein Faktor, der bei Hobbysportlern zu Problemen wie Epicondylitis beitragen kann.
Den Overgrip rechtzeitig zu wechseln ist keine medizinische Maßnahme und verhindert nicht allein Verletzungen, beseitigt aber eine vermeidbare Ursache von Überbelastung. Und es kostet deutlich weniger als die meisten anderen Entscheidungen in Bezug auf die Ausrüstung.
Overgrips nach Marken
Fast alle Padel-Marken bieten eigene Overgrips mit charakteristischen Designs und Farben an. Im Filter der Zubehörkategorie findest du unter anderem Overgrips von Bullpadel, Head und Wilson sowie Modelle von Adidas, Babolat und Nox. Die Unterschiede liegen eher im Griffgefühl, in der Dicke und in der Haltbarkeit als in technischer Komplexität.
Wer regelmäßig spielt, fährt meist besser mit Mehrfachpacks als mit Einzelstücken: Als Verbrauchsartikel ist es praktisch, Ersatz in der Tasche zu haben und nicht ein ganzes Match mit rutschigem Griff zu spielen.
Welcher Overgrip ist der beste
Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht. Skeptisch solltest du sein gegenüber pauschalen Empfehlungen ohne Rückfragen zu deinem Schwitzverhalten und zu den Spielbedingungen. Einige Hinweise zur Auswahl: Bei starkem Schwitzen Priorität auf Absorption und Perforation; bei Bedarf nach sofortigem Griffgefühl und trockenem Klima ein haftender Overgrip; und bei zu kleinem Griff ein dickeres Modell. Mit diesen drei Informationen reduziert sich die Auswahl auf wenige vergleichbare Optionen.
So bringst du ihn an — Schritt für Schritt
Entferne den alten Overgrip und reinige den Griff. Beginne an der Griffbasis mit der klebenden Seite nach innen und wickele nach oben, wobei jede Umdrehung etwa ein Drittel der Breite überlappt. Halte eine konstante Spannung, ohne zu stark zu dehnen: Wird zu fest gezogen, reißt das Band leichter und liegt ungleichmäßig. Oben angekommen, schneide schräg ab und befestige das Ende mit der Klebebandlasche aus dem Pack.
Wann du ihn wechseln solltest
Eine universelle Zahl gibt es nicht — das hängt von deinem Schwitzverhalten, den Bedingungen und der Spielzeit ab. Das zuverlässigste Signal ist das Tastgefühl: Sobald die Hand zu rutschen beginnt oder der Griff merklich glatter wird, ist es Zeit für einen Wechsel. Wenn der Overgrip hart und glänzend geworden ist, ist er trotz äußerlicher Unversehrtheit gesättigt.
Weiterführende Bereiche
Für weiteres Zubehör ist der Einstieg Padel-Zubehör. Wenn du den Schweiß abfangen willst, bevor er den Griff erreicht, ist die ergänzende Kollektion Schweißbänder.
Häufige Fragen zu Overgrips
Was ist der Unterschied zwischen Grip und Overgrip?
Der Grip ist die werkseitige Griffummantelung, etwas dicker und fest am Schläger angebracht. Der Overgrip ist ein dünnes Band, das darüber gewickelt wird und häufig gewechselt wird. Man kann auch ohne Overgrip spielen, dann verschleißt jedoch der Originalgriff direkt.
Kann man einen Overgrip über einen anderen legen?
Das ist möglich und eine Methode, den Griff dicker zu machen, aber nicht ideal: Die untere, bereits gesättigte Lage behält Feuchtigkeit und das Gesamtgefühl wird weniger zuverlässig. Besser ist es, den alten Overgrip zu entfernen und einen neuen aufzubringen.
Wie viele Overgrips brauche ich pro Jahr?
Das hängt von Spielhäufigkeit und Schwitzverhalten ab. Wer zweimal pro Woche spielt, wechselt häufig alle paar Wochen, im Sommer eher öfter. Deshalb kaufen die meisten Spieler Mehrfachpacks.
Ist derselbe Overgrip für einen Tennisschläger geeignet?
Ja, es ist dasselbe Produkt. Der Unterschied liegt in der Schaftlänge: Bei einem Tennisschläger ist der Griff länger, sodass am Ende möglicherweise weniger Band übrig bleibt.
In welche Richtung wird der Overgrip gewickelt?
Von der Griffbasis nach oben, die Umdrehungen jeweils leicht überlappend und mit Spannung, aber ohne zu starkes Dehnen. Zieht man zu fest, reißt das Band leichter und liegt ungleichmäßig.
Bestseller
Die meistverkauften Produkte von Padel Market.






















































































